Umwelt

Autogas schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Gesetzliche Regelungen für Autogasfahrzeuge

Fahrzeuge mit Autogasanlagen unterliegen strengen Sicherheitsrichtlinien, die auch bundesweit festgesetzt sind. Diese Verordnungen weisen einen hohen Standard auf, um Sicherheit gewährleisten zu können. Mittlerweile ist auch der Einbau und die Prüfung einer Gasanlage genau gesetzlich geregelt. Auch der nachträgliche Einbau wurde einheitlich geregelt und die darin enthaltene regelmäßige Prüfung der Anlage.

Diese klaren Regelungen ermöglichen einen hohen Sicherheitsstandard. Diese bundesweiten Regelungen betreffen jedoch nicht nur Autogasanlagen, sondern auch Erdgasantrieb. Diese Richtlinien gelten seit 2006 und gelten für die Zulassung und den Betrieb von Fahrzeugen, die mit Gasanlagen betrieben werden.

Speziell wurde das Nachrüsten auf Flüssig- und Erdgasantrieb sowie die fortwährende Prüfung von Fahrzeugen mit Erdgas geregelt.

Regelungen im StVZO

Das Nachrüsten ist in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung geregelt. Diese betreffen die Sicherheitstechnik der Autogasanlage sowie das Abgas- und Geräuschverhalten des Autogasfahrzeugs. Die entsprechenden Anforderungen sind in der ECE-Regelung R67.01 geregelt. Die einzelnen Bauteile und deren Einbau müssen nach dieser Regelung genehmigt werden. Die Richtlinie regelt nicht nur die sicherheitstechnischen Anforderungen, sondern auch die Typ-Genehmigung der Fahrzeuge. Fahrzeuge, die nicht in die jeweilige Fahrzeugfamilie eingeordnet werden können, brauchen ein Abgasgutachten. Dies betrifft Fahrzeuge ab einem Baujahr Oktober 1989 bei einem Hubraum, der größer als 2,0 l ist sowie ab einem Baujahr Januar 1993 bei einem Hubraum bis 2,0 l. Diese Bestimmungen beinhalten die Basis für die Fahrzeugbegutachtung nach StVZO § 19 Abs. 2. Dazu fallen auch die §§ 21 und 21a StVZO.

Regelung für GSP sowie GAP

Eine weitere Regelung betrifft die GSP. Bei der GSP handelt es sich um die Gassystem-Einbauprüfung. Diese kommt zum Einsatz nachdem die Anlage eingebaut wurde. Viele Betriebe sind mittlerweile auf die Umrüstung spezialisiert und verfügen über entsprechende Zertifikate. Diese setzen einen Maßstab nicht nur für das Nachrüsten selbst, sondern auch für die Beratung und Sicherheit von Fahrzeugen mit Gasanlage. Die Gassystem-Einbauprüfung prüft jedoch nicht nur die Anlage selbst, sondern auch die einzelnen Teile der Gasanlage sowie die Dichtheit. Mit dem Einbau einer Gasanlage müssen auch die Fahrzeugpapiere geändert werden. Diese werden auf Basis der Gassystem-Einbauprüfung geändert.

Bei der GAP handelt es sich um eine Gasanlagenprüfung. Diese sorgt für die Einhaltung eines hohen Sicherheitsniveaus der Gasfahrzeuge. Prinzipiell wird diese während der Hauptuntersuchung (HU) durchgeführt. Die GAP während der Hauptuntersuchung muss jedoch nicht durchgeführt werden, wenn eine nachweisbare bereits durchgeführte GAP vorliegt. Diese darf jedoch nicht älter als 12 Monate alt sein. Eine Überprüfung der Gasanlage erfolgt auch bei einem Unfall und Brand. Weiters muss die Gasanlage auch dann überprüft werden, wenn Reparaturen an der Anlage durchgeführt wurden.