Tanken und Urlaub

In Europa gibt es derzeit etwa 25.000 Tankstellen, die über Autogas verfügen.

Flächendeckende Infrastruktur

Weltweit gibt es derzeit über 13 Millionen Fahrzeuge, die mit Autogas betrieben werden. In Deutschland konnten über 400.000 Autos mit Gasantrieb gezählt werden (Stand Januar 2011). So geben Experten an das bis 2015 etwa 1,5 Millionen Fahrzeuge mit Gas betrieben werden.

Immer mehr Zapfsäulen

Die Infrastruktur hat sich diesbezüglich auch mitentwickelt. Aufgrund von diversen staatlichen Förderungen und auch Steuereinsparungen springen viele Hersteller und andere Wirtschaftstreibende auf den Zug „Autogas“ auf. In Europa gibt es derzeit etwa 25.000 Tankstellen, die über Autogas verfügen. Alleine in Deutschland kann bereits an über 6.000 Tankstellen Autogas getankt werden. Doch nicht nur Deutschland setzt vermehrt auf Autogas: auch andere europäische Länder investieren in die Infrastruktur. Italien, Frankreich und Belgien setzen ebenso auf die alternative Energie. Allein im kleinen Belgien gibt es mittlerweile mehr als 500 Tankstellen.

Doch auch der Osten Europas ist mit Tankstellen für Autogas abgedeckt. So befinden sich allein in Polen 5.000 Tankstellen, aber auch die Türkei zählt insgesamt 10.000 Zapfsäulen. Insgesamt kann auf eine ausreichende Versorgung innerhalb Europas verwiesen werden.

Viele Fahrzeuge, die mit Autogas angetrieben werden, verfügen jedoch über ein bivalentes System. Diese können nicht nur mit Autogas, sondern auch mit Benzin gefahren werden. Dies hat nicht nur bei der Tankstellensuche einen Vorteil, sondern auch für die Reichweite. Aufgrund dieser Technik stehen dem Fahrer zwei Tankfüllungen zur Verfügung. Auch das Wechseln zwischen den Anlagen gestaltet sich einfach: das Fahrzeug wechselt automatisch, je nach Bedarf, von einer Anlage zu anderer. Der Wechsel findet auch während dem Fahren statt und wird auf einer Anzeige, die am Armaturenbrett angebracht ist, angezeigt.

Entwicklung und Investitionen

Geforscht und investiert wird vor allem bei der Reichweite der Autogasfahrzeuge. So soll es in Zukunft möglich sein eine Reichweite von 1000 Kilometer zurückzulegen ohne einmal stehen bleiben zu müssen. Problematisch ist hierbei nicht der technische Aspekt, sondern die Zahlbarkeit sowie auch die Größe des Tanks. Derzeit ist der Tank in der Reserveradmulde platziert. Doch eine Vergrößerung des Tanks würde nicht viele Kunden zufriedenstellen, wenn dies auf Lasten des Kofferraumes geht.